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Abb. 02 — Fundament

Grundlagen des Prompt Engineering

Ein Prompt ist keine zufällige Frage, sondern eine Spezifikation. Die Struktur Rolle · Aufgabe · Kontext · Format bleibt der verlässlichste Ausgangspunkt — unabhängig vom Modell.

01 — Rolle: Wer antwortet?

Eine realistische, aufgabenbezogene Haltung: „Finanzanalystin“, „technischer Gutachter“. Eine theatralische Rolle erzeugt nur Rauschen.

02 — Aufgabe: Was genau?

Ein klares Handlungsverb, pro Prompt eine Hauptaufgabe. Vage Ziele verursachen die meisten themenfremden Antworten.

03 — Kontext: Mit welchen Daten?

Liefern Sie die nötigen Informationen — und nur diese. Grenzen Sie sie ab (Tags, Anführungszeichen), damit klar ist, wo die Daten beginnen und enden.

04 — Format: In welcher Form?

Tabelle, JSON, Stichpunkte, maximale Länge: der am meisten unterschätzte und lohnendste Hebel.

Stand 2026: Neuere Modelle erschließen die Absicht besser, was die Zahl nötiger Beispiele senkt — nicht aber die Notwendigkeit, die Anfrage zu strukturieren.

Was ist ein Prompt?

Ein Prompt bündelt Anweisungen, Daten und Beispiele, die an ein Modell gehen. Das Feld reicht heute bis zum Context Engineering: entscheiden, welche Informationen in das Kontextfenster geladen werden und in welcher Form.

Vorher / nachher

VORHER: Fasse diesen Text zusammen.

NACHHER: Du bist Wissenschaftslektorin. Fasse den folgenden Text in 5 Stichpunkten für ein Laienpublikum zusammen, ohne Fachjargon. Ist eine Passage mehrdeutig, markiere sie, statt sie zu deuten.